Verband Große Münsterländer

Aktuelles

Montag, 18. Dezember 2017

Gedanken zm Jahreswechsel

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder,

es hat sich im Jahr 2017 einiges bewegt. In NRW war der politische Neuanfang erfreulich und gibt Hoffnung für die Bedeutung Jagd und Natur sowie für die Aufgaben der Jägerschaft. Damit eng verbunden ist natürlich die Arbeit mit Jagdhunden bei Prüfung und im jagdlichen Gebrauch.

 

Wir können auf ein insgesamt gutes Jahr zurückblicken. Die Prüfungsergeb-nisse in unserer Landesgruppe können sich sehen lassen.

 

Unsere Teilnahme an der vW HZP in OWL war erfolgreich. Dennoch sind die Ergebnisse aus mannigfaltigen Gründen insgesamt hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Den Hundeführern ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz und für den Beitrag am Geschehen im VGM.

 

Die Leistung unserer GM ist auf einem hohen Stand und bestätigt die Arbeit von Zucht und Ausbildung. Dennoch gibt es weiterhin eine Reihe von Defizi-ten, die unsere Aufmerksamkeit erfordern. Wie schon früher angemerkt ist sowohl in unserer Landesgruppe als auch im Verband die durchweg zu geringe Substanz zu bemängeln. Ferner konnten bei den Zuchtschauen und Prüfungen, so auch bei der vW HZP fast durchgehend Formwertfehler in Rücken und Hinterhand festgestellt werden, die züchterisch äußerst unerwünscht sind; diese Entwicklung sollte alle nachdenklich stimmen.

 

Ein weiterer Aspekt ist das Wesen. Viele Hunde sind im Wesen nicht gelassen und ruhig. Leider wird dieser Aspekt immer durch bestimmte Vorgänge entschuldigt und kleingeredet. Eigentlich sind Hunde, die nicht gelassen und ruhig sind, für die Zucht nicht geeignet. Hier werden wir deutlich mehr tun müssen als in der Vergangenheit.


Der Fokus muss darauf liegen, die o.g. Aspekte konsequent anzugehen und die Eigenschaften, die für die zukünftige Jagdausübung erforderlich sind zu stärken.  Dabei sind die heutigen hervorragenden Eigenschaften unseres GM als Grundlage für die gezielte und sorgfältige Weiterentwicklung anzusehen.
Erfolgreich können wir nur sein, wenn wir alle kritisch in uns gehen und überlegen, welches Verhalten und Vorgehen der Entwicklung des GM nutzt.

Die Advents- und Weihnachtszeit läßt bestimmt etwas Raum für derartige Gedanken.

 

Wir sollten uns auch vor Augen führen, dass der GM zunehmend international an Bedeutung gewinnt (in Europa und Übersee). Wir sollten im Mutterland des GM u. a. daran arbeiten, einen voll im Standard stehenden, leistungsstarken GM zu züchten.

 

Im Namen des Vorstands der Landesgruppe möchte ich mich bei allen Revierinhabern und -führern sowie allen Unterstützern für die Mithilfe recht herzlich bedanken.

 

Ihnen und Ihren Familien die besten Grüße zum Jahreswechsel und auf ein erfolgreiches neues Jahr für uns und unserem Großen Münsterländer!

Hans Wackertapp